So geht entspanntes Wandern mit Baby

Tasche packen, rein in die Wanderschuhe und los geht es: Die Natur ruft. Egal ob in unserer Heimat Sauerland oder sonst wo auf der Welt. Wir lieben es wandern zu gehen und auch mit der Geburt von Lugh hat es sich da nichts geändert. In diesem Beitrag teilen wir mit euch unsere Tipps für entspanntes Wandern mit Baby

So geht entspanntes Wandern mit Baby

Tasche packen, rein in die Wanderschuhe und los geht es: Die Natur ruft. Egal ob in unserer Heimat Sauerland oder sonst wo auf der Welt. Wir lieben es, wandern zu gehen, und auch mit der Geburt von Lugh hat sich daran nichts geändert. In diesem Beitrag teilen wir mit euch unsere Tipps für entspanntes Wandern mit Baby:

1. Die richtige Einstellung

„Mit Kindern ist alles anders!“ – JA, ist es. Aber es liegt an jedem Elternteil selbst, was man daraus macht. Umso entspannter die Eltern, desto entspannter die Kinder. Mit der richtigen Einstellung, Vorbereitung und dem Deuten der Signale steht eurer Wanderung nichts mehr im Wege.

2. Trage oder Kraxe?

Wir haben schon mit 8 Wochen kleine Ausflüge gemacht und tatsächlich haben wir da mehr Strecke geschafft, als jetzt mit 9 Monaten. Mittlerweile haben wir bei längeren Routen eine Trage dabei und eine Kraxe. Die Kraxe dient dabei auch als Rucksack. Unser Kleiner macht besonders gut mit, wenn wir ab und zu zwischen Trage und Kraxe wechseln. 

Ab wann kann man eine Kraxe nutzen?
Das Kind sollte sicher frei sitzen können und eine gute Kopfkontrolle haben. Dies ist ungefähr ab dem achten Lebensmonat der Fall.

Mit dem Kinderwagen sind wir nicht oft unterwegs, weil Wandern mit Trage oder Kraxe viel flexibler ist.

Wenn ihr gerne Fahrrad fahrt, ist vielleicht auch ein Anhänger für euch eine Idee.

3. Packliste & Ausruestung

Grundsätzlich gilt beim Wandern mit Baby folgende Regel: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.

Bei uns immer mit dabei:

Wickelsachen
Wechselsachen
Picknickdecke
Proviant
Kleines Erste- Hilfe-Kit für Groß & Klein, Blasenflaster, Sonnencreme, Zecken/Mückenschutz…

festes Schuhwerk, Wetter angepasste Kleidung ( Regencape, Mütze, Schal, Sonnenhut…) und bei Bedarf noch Wanderstöcke.

TIPP: Hängematte, für Pausen zum Stillen.

4. Routenwahl

Fangt klein an! Lieber erstmal kleine Routen testen und mit jedem mal steigern, ansonsten wird es schnell frustrierend.

Euer Baby muss sich erst dran gewöhnen
Ihr müsst euch erstmal dran gewöhnen

Tipp: Je nach Wetter macht es Sinn an heißen Tagen eher Routen zu wählen, die nicht durch die pralle Sonne führen, sondern lieber durch Waldgebiete.

Ihr könnt auch gerne bei Komoot folgen falls ihr Routen Inspiration sucht.

5. Sonstige Tipps

It`s all about the timing

Jedes Baby hat einen anderen Rhythmus. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass umso früher wir loslaufen, desto mehr schläft der Kleine und desto mehr Strecke schaffen wir. Am besten macht ihr immer Pause in Wachphasen, tobt euch richtig aus und wenn Müdigkeitsanzeichen kommen, schnell nochmal füttern und Windeln wechseln und dann heißt es weiter gehen.

Geht ohne Zeitdruck los

Man weiß nie, wie das Baby mitmacht. Manchmal haben die kleinen Racker einfach keine Lust, die Welt von der Trage aus zu beobachten, sondern möchten selbst die Gegend entdecken. Euer Baby beschwert sich? Macht eine Pause, macht es euch auf einer Decke gemütlich, holt Spielzeug und Knabberzeug raus und genießt die Natur. Vergesst nicht: Es geht nicht darum, möglichst viele Kilometer zu machen, sondern gemeinsam die Natur zu entdecken. Das heißt manchmal auch, alle paar Minuten einen Stop zu machen. Aus 2- Stunden-Routen werden schnell mal 4 bis 5 Stunden 😀

FANGT SO FRÜH AN WIE MÖGLICH!

Umso früher, desto besser könnt ihr mit dem Gewicht eures Babys mithalten. Wir haben nach dem Wochenbett langsam angefangen und immer wieder Touren gemacht und sind in gewisserweise trainiert. Andere, die mal für einen Moment unsere Keule tragen müssen, fragen sich immer, wie wir das schaffen. Gerade bei Annas zierlicher Figur.

Besorgt euch eine Bestimmungsapp

Steine, Stöcke, Blätter, alles ist super interessant und landet schnell im Mund. Wir handhaben die Orale Phase sehr entspannt, der Kleine kann entdecken wie er lustig ist und bei uns fällt nur das Wort „NEIN“, wenn er Zigarettenstümmel oder Pflanzen in der Hand hat, die giftig sind. Viele Pflanzen sind ungefährlich, wenn die Kleinen darauf rumluschten. Wenn ihr euch nicht so auskennt, hilft eine Bestimmungsapp, euch eben abzuklären, was das für eine Pflanze ist.

Ihr seid dran. Traut euch. Einfach machen. Ausprobieren. Wenn es nicht so klappt wie erhofft nochmal probieren. 

Viel Spaß! 

P.S: Zeigt uns gerne eure Routen und Momente in der Natur! Taggt einfach @youngdumbfamily in der Story.  

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